Gemeindeleben

 

Orgelmatinee

4. September 2010
12.05 Uhr

Jörg Nitschke spielt Werke
u. a. von
J. S. Bach,
L. Vierne,
L. Marchand
u.a.

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Kunstausstellung in St. Peter

Viele Künstler beschäftigen sich schöpferisch und kreativ mit Themen, die auch unseren Glauben berühren. Dennoch ist das Verhältnis zwischen Kirche und Kunst distanziert.
Mit der Ausstellung ”Überschneidungen“ wollten wir einen Dialog mit der modernen Kunst anregen.

Die Recklinghäuser Künstlerin Lotte Würch-Bentfeld hat ihn mit einer Ausstellung am 28 Mai 2010 um 20 Uhr eröffnet, bei der Propst Quante das Grußwort sprach. Die Einleitung übernahm Herr Knoor, und musikalisch wurde die Eröffnung von Udo Herbst gestaltet.

Familiengottesdienst - Kinderkirche

Familiengottesdienst für alle Generationen

Christen allen Alters sind eingeladen. Jung und  Alt sollen sich begegnen und in etwas freieren Gestaltungsformen Gott loben, sein Wort hören und Eucharistie feiern.
Wir kombinieren moderne mit traditionellen Liedern, freie Anspiele mit Lesungen aus der Bibel und kleine Aktionen zum Mitmachen.
Beim Kommuniongang werden die Kinder, die noch nicht zur Erstkommunion gegangen sind, gesegnet.

Kinderkirche für die kleinsten unserer Gemeinde

Die Kinderkirche ist ein Gottesdienst speziell für kleine Kinder und Kinder im Kindergartenalter.
Eingeladen sind auch die Eltern und alle, die kommen wollen.
Durch Bewegungslieder, vorgespielte Geschichten und Bastelaktionen werden sie ins Gottesdienstgeschehen eingebunden und machen ihre ersten Erfahrungen.
Er findet im Petrushaus statt, in der Regel parallel zum Hauptgottesdienst, zu dem die Kinder gegen Ende dazukommen.

Die Vorbereitungskreise
Mütter und Väter, die ihren Kindern Gott näher bringen wollen. Wir arbeiten in verschiedenen Teams, getrennt nach Familiengottesdienst und Kinderkirche. Wir treffen uns zur Vorbereitung in der Regel privat. Die Planungstreffen werden von Herrn Garsche begleitet.

Wenn Sie fragen haben oder Interesse selbst Gottesdienste mitzugestalten, dann wenden Sie sich bitte an:

Pastoralreferent Matthias Garche
Telefon: 02361-105612
Email: matthias.garsche@t-online.de

Pfarrbüro St. Peter
Telefon: 02361-1056-0

Frau Beatrix Böckmann (Kinderkirche und Familiengottesdienst)
Telefon: 02361-22511

Frau Christina Grollmann (Kinderkirche)
Telefon: 02361-59087

Die Taizé-Gottesdienste

Jeden zweiten Monat versammeln sich Interessierte samstags um 20.15 Uhr zur Taizé-Atempause im Kerzen erleuchteten Chorraum der Petruskirche, um bei Gesängen und Textmeditationen einen Ruhepol im Alltag zu finden.

Da es sich bei dieser Gottesdienstform nicht um eine Eucharistiefeier handelt, sind die Atempausen offen für jede/n.


Die Termine für die zweite Jahreshälfte 2010:

18. September

13. November

Jeweils um 19.30 Uhr wird eine offene Probe der vierstimmigen Gesänge angeboten. Interessierte InstrumentalistInnen melden sich bitte kurz vorher unter 02361-10560.

Fahrt einer Delegation der Pfarrgemeinde St. Peter nach Douai.

Vom 11. bis 13. September 2009 fuhren 12 Mitglieder unserer Gemeinde zu Besuch in unsere Partnergemeinde St. Pierre in Douai in Frankreich. Nach der Ankunft am Freitagabend wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt. Bei einem Abendessen in den Familien konnten wir dann die ersten Kontakte knüpfen. Am nächsten Morgen trafen wir uns im Hof des Rathauses wieder. Zunächst bestiegen wir den Beffroi, einen gotischen Glockenturm aus dem Jahr 1380, der sich direkt am Rathaus befindet. Nach 196 Stufen gelangten wir, vorbei an einer alten Wachstube, auf die Plattform, auf der sich ein Glockenspiel mit 62 Glocken befindet. Von der Möglichkeit, dieses besondere Musikinstrument spielen zu dürfen, machten auch einige jugendliche Teilnehmer unserer Gruppe Gebrauch. Die anderen genossen von hier oben aus den herrlichen Ausblick über Douai.

Im Anschluss an diese Besichtigung wurden wir im Rathaus vom Präsidenten des Komitees für internationale Beziehungen, Herrn Jacques Mercier, empfangen. Nach einem Rundgang durch das historische Rathaus, das teilweise bereits im 15. Jahrhundert erbaut wurde, besichtigten wir nach dem Mittagessen die Ausstellung „Das Gold der Inkas“. Am Nachmittag unternahmen wir auf der Scarpe, einem kanalisierten Fluss in Douai, eine Schiffstour. Aufgrund der Größe unserer Gruppe mussten wir auf zwei Boote aufgeteilt werden.

Nach diesem Abenteuer besichtigten wir die Kirche St. Pierre. Dort hatte unser Organist, Thorsten Maus, die Gelegenheit, auf der Orgel zu musizieren. Anschließend konnten wir die Stadt erkunden. Den Abend verbrachten wir gemeinsam mit unseren Gastfamilien auf Einladung des Partnerschaftskomitees bei einem gemütlichen Abendessen.

Am Sonntagmorgen fuhren wir bereits um 7:15 Uhr mit dem Bus nach Valenciennes, einem Nachbarort von Douai. Ziel unserer Wallfahrt war die Abschlussveranstaltung zur Tausend-Jahr-Feier aus Anlass der Errettung der Stadt von der Pest durch die Heilige Jungfrau Maria im Jahre 1008. Nach der Überlieferung starben zu dieser Zeit rund 8.000 Menschen an der Pest, ohne dass die Epidemie nachließ. Ein Eremit namens Bertholin betete zu der Heiligen Jungfrau Maria, die eines Tages, berührt von seinem inständigen Gebet, ihm in seiner Hütte erschienen ist. Er sollte das Volk von Valenciennes in der Nacht vor der Feier Ihrer Geburt versammeln und sie sollten beten, damit ihre Wünsche erhört werden. Die Heilige Jungfrau Maria kam mit einer scharlachroten Kordel in ihrer Hand, und gemeinsam mit ihren Helfern legten sie entlang der Stadtmauer diese Kordel um die Stadt, worauf die Pest verschwand.

Tausende von Pilgern reisen jährlich nach Valenciennes, um dieses Ereignisses zu gedenken. Dazu gehen sie in einer Prozession den Weg nach, auf dem damals die Kordel gelegen hat. Nach der Historie ist diese Prozession, die über eine Länge von rund 18 km führt, seit dem 13. Jahrhundert belegt.

Im September 2008 begann die Tausend-Jahr-Feier aus Anlass dieses Ereignisses, die sich mit vielen Veranstaltungen über einen Zeitraum von einem Jahr erstreckte. Am 13. September 2009 fand diese Feier mit der großen Prozession ihren Abschluss. Zunächst versammelten sich die Gläubigen auf einem großen Platz, wo wir gemeinsam an dem von Kardinal Jean-Pierre Ricard zelebrierten Gottesdienst teilnahmen. Die anschließende Prozession durch die Stadt, begleitet von mehreren Aufenthalten an verschiedenen Stationen und vielen Gemeinsamen Gesängen bleibt als eindrucksvolles Erlebnis in Erinnerung.

Text und Photo: Franz-Josef Chmierlarczyk

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