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 St.Markus : Chronik

Bild/Datei: ©Propsteipfarrei St.Peter, lt.Impressum
Haupteingang St. Markus
Bild/Datei: ©Propsteipfarrei St.Peter, lt.Impressum
Gemeindehaus St. Markus
Bild/Datei: ©Propsteipfarrei St.Peter, lt.Impressum
St. Markus
 
Chronik
 
Die Katholische Pfarrkirche St. Markus liegt im Westviertel Recklinghausens und gehört zum Regierungs-Bezirk Münster in Westfalen. Das Patrozinium ist am 25. April.
 
Geschichte
Das Westviertel liegt außerhalb des alten Stadtkerns von Recklinghausen. In diesem Bereich entstanden die Pfarrgemeinde und die Pfarrkirche unter dem Namen des heiligen Markus als jüngste Tochter der alten Mutterkirche St. Peter. Seit 1963 wurde hier ein eigener Seelsorgsbezirk gebildet, der mit der Kirchweihe 1966 von den Mutterpfarreien St. Peter und St. Paul abgetrennt und 1967 zur Pfarrei erhoben wurde. Bis zur Kirchweihe führte der vom Bischof beauftragte Seelsorger, Kaplan Erich Sonnenschein, die Gläubigen des künftigen Pfarrbereiches zur gottesdienstlichen Gemeinde zusammen. Das Patrozinium des heiligen Markus wurde gewählt im Blick auf die beiden Mutterpfarreien St.Peter und St. Paul: Markus war (nach alter Lesart) der Schüler des heiligen Petrus und Reisebegleiter des Apostels Paulus. Der Name des Evangelisten soll auch an die gemeinsamen Glaubensgrundlagen mit den evangelischen Christen erinnern und zur Begegnung mit Ihnen einladen.
 
Baugeschichte
Bild/Datei: ©Propsteipfarrei St.Peter, lt.Impressum
1963 wurde nach einem Wettbewerb dem Kölner Architekten Hans Schilling der Auftrag zum Bau des Gemeindezentrums erteilt. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung erfolgte am 27.Juni 1965 die Segnung des Grundsteins: "Jesus Christus ist der Eckstein, wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden" (1 Petr 2). Mit der Ausgestaltung der Kirche wurden zahlreiche Künstler beauftragt. Die festliche Weihe des Altars und der Kirche vollzog am 16.Oktober 1966 Weihbischof Herr Heinrich Baaken, Münster. Da sich das gemeindliche Leben auch außerhalb des liturgischen Bereiches vollziehen will, wurde schon bald die Vollendung des Gemeindezentrums vorangetrieben:1967 öffnete der Kindergarten für 90 Kinder seine Tore. Der damalige Weihbischof Dr. Reinhard Lettmann, Münster, hat am 31. Mai 1974 das Gemeindehaus St. Markus gesegnet, das bereits 1976 eine Erweiterung erfuhr. Vom Kirchturm läuten seit Weihnachten 1981 fünf Bronzeglocken, und seit Ostern 1985 schauen wir als Bekrönung unseres Kirchturmes das kunstvoll gestaltete Bild des Markuslöwen mit dem Triumphkreuz an.

Der heilige Markus beginnt sein Evangelium:
"Frohe Botschaft von Jesus Christus, dem Sohne Gottes"
 
Das Innere
Bild/Datei: ©Propsteipfarrei St.Peter, lt.Impressum
Altarraum
Der Kirchenraum ist so konzipiert, dass weder Säulen noch Pfeiler den Blick zum Altar versperren. Das Dunkelrot der Klinkerwände hält den Raum in gedämpftem Licht. Dadurch wird diese Kirche als etwas besonderes, der Helligkeit und dem Getriebe des täglichen Lebens Entrücktes empfunden: "Hier ist heiliges Land" (Ex 3,5). Die Fenster der Kirche sind doppelt verglast. Die Glasgemälde sind in hellen blauen, grünen und grauen Tönen gehalten, zu denen ein dunkles Violett kommt. Die vielen kleinen hellen Formen lassen an das Gewimmel einer Menschenmenge denken. Als Thema war dem Künstler (Prof. Johannes Schreiter) dieser Satz aus der Konstitution über die Kirche des II. Vatikanischen Konzils gestellt: "So erscheint die ganze Kirche als das vom Vater und vom Sohn und vom Heiligen Geist geeinte Volk." Der Altar nimmt die Mitte einer um drei Stufen über den Gemeinderaum erhöhten Altarinsel ein. Sie wird vorne links begrenzt durch ein Bronzegitter mit dem Ambo. In den Gittern findet man die Symbole der Evangelisten, den Stier (St. Lukas), das Menschenantlitz (Matthäus), den Adler (St. Johannes). Die Ambo-Voderseite zeigt im Flachrelief das Symbol des Evangelisten Markus, den Kopf eines Löwen, sowie darunter die Gestalt des Propheten Ezechiel. Der Altar selbst ist aus einem großen Sandsteinblock gehauen. Er ist zugleich Opferstätte und Abendmahlstisch. Die der Gemeinde zugewendete Seite schmückt ein Relief: "Das Lamm, das aussah wie geschlachtet." (Offb 5,6) Dieses Bild weist hin auf den Lebenseinsatz Jesu Christi bis zum Tod. Sieben große Bronzeleuchter umstehen die Altarinsel. Sie erinnern an die Visionen des Sehers Johannes. "Da sah ich sieben goldene Leuchter und mitten unter den Leuchtern die Gestalt des Menschensohnes." (Offb 1,12 u. 20) Das große bronzene Altarbild ist eine besondere Kostbarkeit unter der Ausstattung der St. Markuskirche. Seit Oktober 1974 schmückt es den Chorraum. Dieses Bronzerelief weist einen Durchmesser von 2,50 m auf. Es zeigt dem Volk das Ziel seiner irdischen Pilgerschaft: "Jesus Christus in der Herrlichkeit Gottes des Vaters" (Phil 2,11) ist uns als Endziel unseres Erdenweges vorgestellt. Der Taufbrunnen in der Taufkonche ist in der Tat ein Brunnen. Er wird aus vier Quellen mit sprudelndem Wasser gespeist, die an die vier Ströme des Paradieses erinnern. Er ist mit vier Reliefbildern geschmückt: die Heilung des Blinden, die Fußwaschung, die Taufe Jesu und Jesus mit der Samariterin. Neben dem Taufbrunnen steht der bronzene Osterleuchter. Er macht Aussagen über die Kirche in der Vollendung gemäß der Johannes-Vision. Die 14 Kreuzwegstationen, in Bronze gegossen, laden den Besucher der Kirche ein, das Leiden Jesu Christi in seinen einzelnen Stationen zu betrachten. Diese sind durch die schmalen, hohen, vollplastischen Figuren sehr anschaulich dargestellt. Die Orgel verfügt über drei Werke: das Hauptwerk, das Schwellwerk und das Pedalwerk. Als Material für die insgesamt 1696 Pfeifen wurden Holz und verschiedene Zinnlegierungen verwendet. Die Glocken erklingen zur Ehre Gottes. Jede der fünf Glocken trägt den Namen eines Heiligen (St. Josef, St. Markus, St. Peter und St. Paul, St. Elisabeth, Heilige Maria), ist mit einem zeitgemäßen Symbol geschmückt und weist ein entsprechendes Bibelwort auf.
 

 
 
 
 
 
     
     
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